INK trifft Ludwig Emil Grimm
5/2010
Hrsg. v. Burkhard Kling
2010. 102 S. m. 100 Abb. 30 cm
EUR 19,80
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Ausstrahlung haben sie alle, die Porträtierten in Ludwig Emil Grimms (1790-1863) Zeichnungen und Radierungen aus dem 19. Jahrhundert. Dort finden sich Menschen unterschiedlichster sozialer Schichten, echte Originale also, charakterstark. Und Charaktere sind es auch, die wir im Werk von INK, so der Künstlername der Spessarter Malerin und Kulturpreisträgerin des Main-Kinzig-Kreises 2009 Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce, finden. Menschen aus dem öffentlichen Leben und dem privaten Bekanntenkreis der Künstlerin, festgehalten in eindrücklichen und witzigen Bleistiftzeichnungen. Ganz ähnlich war dies bei Ludwig Emil Grimm, dem jüngsten Bruder der Sprachforscher und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm. Er hatte immer ein paar Münzen in der Tasche, um Menschen, die ihm besonders auffielen dafür zu entlohnen, dass er sie spontan skizzieren durfte. So entstanden Porträts von Hirten, Bauern und von Außenseitern der Gesellschaft neben den Gesichtszügen berühmter Persönlichkeiten wie Paganini oder Brentano. Ein neuer Bildband aus dem CoCon-Verlag präsentiert den reizvollen Dialog zwischen den von INK und Ludwig Emil Grimm Porträtierten gerade weil fast 200 Jahre zwischen ihren Werken liegen.
Titel zum Thema:
Grimm, Ludwig E. INK (Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce) Mensch (Motiv In D. Bild. Kunst/Literatur) Porträtmalerei