Iphigenie
Von Euripides /Goethe. Krieg und Trauma in Nicolas Stemanns Doppelinszenierung am Thalia Theater Hamburg
3/2008
Hrsg. v. Ortrud Gutjahr
Theater und Universität im Gespräch Bd.7
2008. 172 S. m. Fotos. 23,5 cm
EUR 10,00
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Ortrud Gutjahr, geboren 1954, ist Professorin für Neuere deutsche Literatur und Interkulturelle Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg.
'Selbst gerettet, war / Ich nur ein Schatten mir' .So lautet die Selbsterkenntnis von Goethes Iphigenie in ihrem Exil auf Tauris. Doch in welchem Ausmaß dies die Worte einer zutiefst Traumatisierten sind, wird erst angesichts ihrer Vorgeschichte deutlich. In Euripides' Iphigenie in Aulis ist die blutjunge Tochter Agamemnons und Klytämnestras das erste Opfer, das unmittelbar vor Beginn des Trojanischen Krieges auf Seiten der Griechen gefordert wird. Erst viele Jahre nach Kriegsende findet Iphigenie einen Ansatzpunkt, um sich und ihren Bruder Orest von den traumatischen Einschreibungen zu befreien.
Titel zum Thema:
Goethe, Johann Wolfgang Von Hamburg / Musik, Theater, Film, Tanz Iphigenie Auf Tauris (Goethe) Iphigenie Im Taurerland (Euripides) Stemann, Nicolas Thalia Theater Hamburg