Kritik der Souveränität

Hrsg.: Institut für Sozialforschung


Daniel Loick

2/2012
Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialphilosophie Bd.17
2012. 320 S. 21,5 cm



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Die Studie stellt das für die Ideengeschichte und die politische Praxis zentrale Konzept der Souveränität infrage. Denn dieses Konzept wird durch die "Ironie der Geschichte" im Grunde obsolet: Das staatliche Gewaltmonopol, so zeigt Daniel Loick anhand der Entwicklung des modernen Souveränitätsbegriffs, schließt immer auch ein Element nicht zu rechtfertigender Gewalt ein. Das gilt selbst für Formen demokratisch oder deliberativ legitimierter Souveränität. Vor dem Hintergrund der realen Umbrüche innerhalb der internationalen politischen Institutionen fragt er nach Möglichkeiten, das Konzept der Souveränität zu überwinden: Wie lässt sich der gesellschaftliche Zusammenhalt auf andere Art sichern als mit Mitteln der Gewalt?

Titel zum Thema:
Autonomie  Fremdherrschaft  Ideengeschichte  Programm  Souveränität  Volkssouveränität
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