Maler und Stifter des Spätmittelalters in Köln 1300-1500
Brigitte Corley
9/2009
Köln - CORLEY, BRIGITTE.
Maler und Stifter des Spätmittelalters in Köln 1300-1500. Kiel 2009. 4to. 408 S. mit 253 (32 farb.) teils ganzseit. Abb., Bibliographie, Index, Ppbd.
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Das spätmittelalterliche Köln war eine elegante, wohlhabende Hansestadt, begünstigt von Päpsten und Kaisern. Als größte Stadt Nordeuropas fand sie sich im Zentrum politischer und wirtschaftlicher Macht. Mächtige Erzbischöfe, namenhafte Gelehrte, sowie sachkundige Patrizier und Ratsherren wetteiferten um die Gunst einer internationalen Riege von hoch begabten Malern, Buchmalern, Bildhauern und Goldschmieden. Die Kölner Maler waren sich der internationalen künstlerischen Trends stets bewusst, integrierten sie jedoch mit Klugheit und Umsicht nur teilweise in den eigenen Stil. So blieb eine besonders kölnische Note in der Kunst selbst dann erhalten, als der niederländische Realismus die Stadt eroberte. Dank außergewöhnlicher Umstände ist ein stattlicher Korpus repräsentativer Gemälde und Retabel dieser Zeit erhalten geblieben. Die Entwicklung dieser einzigartigen Malerei über zwei Jahrhunderte wird vor dem Hintergrund eines politischen und künstlerischen Klimawechsels dargestellt undgibt faszinierende Einsicht in die Werkstätten der Maler und die Motive der Stifter.
Das vorliegende Werk - der erste wissenschaftliche Überblick über die spätmittelalterliche Malerei in Köln seit 1925 - erschien ursprünglich in englischer Sprache und fand international kritischen Anklang. Erstmalig liegt es nun in deutscher Übersetzung vor. Reich, teils farbig bebildert und mit einem umfangreichen Anhang ausgestattet, gewährt es jedem kunstinteressierten Leser einen gut verständlichen Zugang zu diesem spannenden Thema
Das spätmittelalterliche Köln war eine elegante, wohlhabende Hansestadt, begünstigt von Päpsten und Kaisern. Mächtige Erzbischöfe, namenhafte Gelehrte, sowie sachkundige Patrizier und Ratsherren wetteiferten um die Gunst einer internationalen Riege von hoch begabten Malern, Buchmalern, Bildhauern und Goldschmieden. Die Kölner Maler waren sich der internationalen künstlerischen Trends stets bewußt, integrierten sie jedoch mit Klugheit und Umsicht nur teilweise in den eigenen Stil. So blieb eine besonders kölnische Note in der Kunst selbst dann erhalten, als der niederländische Realismus die Stadt eroberte. Dank außergewöhnlicher Umstände ist ein stattlicher Korpus repräsentativer Gemälde und Retabel dieser Zeit erhalten geblieben. Die Entwicklung dieser einzigartigen Malerei über zwei Jahrhunderte wird vor dem Hintergrund eines politischen und künstlerischen Klimawechsels dargestellt und gibt faszinierende Einsicht in die Werkstätten der Maler und die Motive der Stifter. Das vorliegende Werk - der erste wissenschaftliche Überblick über die spätmittelalterliche Malerei in Köln seit 1925 - erschien ursprünglich in englischer Sprache und fand international kritischen Anklang. Erstmalig liegt es nun in deutscher Übersetzung vor.
Titel zum Thema:
Alt-Deutschland:Köl Köln / Kunst, Architektur, Museen Köln, Kunst; Malerei Mittelalter / Spätmittelalter Spätmittelalter Spätmittelalter, Kunst; Malerei Stiftung