Materialität und Bildlichkeit
Visuelle Artefakte zwischen Aisthesis und Semiosis
1/2012
Herausgeber: Finke, Marcel, Halawa, Mark A.
Kaleidogramme Bd.64
2012. 312 S. 23 cm
EUR 24,90
Marcel Finke, geboren 1978, Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler; Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Germanistik in Leipzig und Dublin; derzeit in Tübingen Dissertation.Mark Ashraf Halawa, geboren 1980, Semiotiker und Bildwissenschaftler: Studium der Kommunikationswissenschaft, praktischen Sozialwissenschaften und Psychologie in Duisburg-Essen sowie Philosophie und Kognitionspsychologie in Schweden; derzeit in Chemnitz Dissertation.
Mit Beiträgen von Emmanuel Alloa, Carolin Artz, Stephanie Elisabeth Baur, Marcel Finke, Mark A. Halawa, Ulrike Hanstein, Inge Hinterwaldner, Matthias Krüger, Stefan Meier, Dieter Mersch, W.J.T. Mitchell, Markus Rautzenberg, Ingeborg Reichle, Marius Rimmele, Klaus Sachs-Hombach, Richard Schiff, Yvonne Schweizer und Steffen Siegel
Auf die Fragen, was eigentlich ein Bild sei, wie Bilder Sinn generieren, auf welche Weise sich Bildlichkeit konstituiert oder inwiefern sich das Sehen von Bildern von anderen Formen visueller Wahrnehmung unterscheidet, gibt es bisher noch keine endgültigen Antworten. Weitestgehend akzeptiert ist allerdings der Umstand, dass sich Bilder in erster Linie durch ihre Sichtbarkeit auszeichnen und diese auf ihrer Materialität beruht. Bildliche Darstellungen sind stets auf materielle Träger angewiesen, in denen sie sich verkörpern und durch die sie für ihre Betrachter überhaupt erst in Erscheinung treten können. Die Aufsätze des Bandes setzen sich sowohl aus theoretischer als auch medienhistorischer Perspektive mit dem Zusammenhang von Materialität und Bildlichkeit auseinander.
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