Mediale Zwischenwelten

Audiovisuelle Kunst in der Tschechoslowakei (1919-1939)


Sarah Houtermans

2/2012
Osteuropa medial.: Kunst, Sprache, Technik Bd.5
2012. 152 S. 230 mm



EUR 29,90 

Radio und Film beruhen auf technischen Erfindungen, auf Experimenten. Auch ihre Herausbildung als Kunstform fand im Experiment statt. In den 1930er Jahren gehen Hörspiel und Tonfilm als neue Medien eine wechselseitige Verbindung ein, wobei die avantgardistische Filmtheorie dem Radiodiskurs als Begriffs- und Metaphernlieferant dient und intermediale Dynamiken die Etablierung beider Medien bedingen. Die Spezifik des tschechischen Kontextes führt zur Herausbildung eigener Genres und charakteristischen Formaten, die zwischen Massenkunst und Avantgarde oszillieren. Die Studie geht diesem kulturellen Phänomen in seiner Prozesshaftigkeit nach von der literarischen Vision der Poetisten über medienästhetische Diskurse und Realisierung in Film und Hörspiel bis hin zur Rezeption.

Sarah Houtermans ist Kulturwissenschaftlerin mit einem Schwerpunkt auf osteuropäischer Kultur- und Mediengeschichte.

Titel zum Thema:
Audiovisuelle Kunst/Musik  Tschechoslowakei, Geschichte; Geistes-/Kultur-G.
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