Nun mal Schluß mit den blauen Picassos

Texte des Kunsthändlers Alfred Flechtheim


Alfred Flechtheim

8/2010
FLECHTHEIM, ALFRED.

"Nun mal Schluß mit den blauen Picassos!" Gesammelte Schriften. Hrsg. von Rudolf Schmitt-Föller. Vorw. von Ottfried Dascher. Wädenswil 2010. 276 S. mit einigen Abb., Chronologie, brosch.


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Alfred Flechtheim gilt gemeinhin als der deutsche Kunsthändler des Fauvismus und Kubismus im frühen 20. Jahrhundert. In seinen Galerien in Düsseldorf und Berlin sah das deutsche Publikum zum ersten Mal Derain und Matisse, Vlaminck, Braque, Gris, Leger und Picasso. Er zeigte und verkaufte u. a. Werke von Degas und Maillol, Barlach, Lehmbruck, Beckmann, Hofer, Grosz und Klee. Neben seiner Tätigkeit als Händler und Organisator wichtiger Ausstellungen unterstützte er die moderne Kunst publizistisch durch seine inzwischen legendäre Zeitschrift "Der Querschnitt". Er war ein kosmopolitischer, überaus gebildeter Autor, der mit Eleganz und Witz formulierte. Seine Texte erschienen in vielen Ausgaben des "Querschnitt", im "Kunstblatt" und in Ausstellungskatalogen. Zum ersten Mal liegen sie in diesem Band gesammelt vor.

»Ein Grund dafür, daß die Kunst der Lebenden nicht als Kapitalsanlage gilt, ist, daß während der Inflationszeit wahllos von unverständigen Menschen Werke aller möglichen Dilettanten als Sachwerte gekauft wurden und daß Bilder lebender Maler zu Tausenden von Dollars heraufgetrieben wurden, zu Preisen, die dann später selbst von den Händlern dieser Maler nicht gehalten wurden. Im Bankgewerbe nennt man das eine faule Emission.«(Alfred Flechtheim, 1931)

Alfred Flechtheim gilt gemeinhin als der deutsche Kunsthändler des Fauvismus und Kubismus im frühen 20. Jahrhundert. In seinen Galerien in Düsseldorf und Berlin sah das deutsche Publikum zum ersten Mal Derain und Matisse, Vlaminck, Braque, Gris, Leger und Picasso. Er zeigte und verkaufte u. a. Werke von Degas und Maillol, Barlach, Lehmbruck, Beckmann, Hofer, Grosz und Klee. Neben seiner Tätigkeit als Händler und Organisator wichtiger Ausstellungen unterstützte Alfred Flechtheim die moderne Kunst publizistisch durch seine inzwischen legendäre Zeitschrift "Der Querschnitt". Er war ein kosmopolitischer, überaus gebildeter Autor, der mit Eleganz und Witz formulierte. Seine Texte erschienen in vielen Ausgaben des "Querschnitt", im "Kunstblatt" und in Ausstellungskatalogen. Zum ersten Mal liegen sie in diesem Band gesammelt vor.

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