Oldenburg: The Sixties

Begleitbuch zur Ausstellung


2/2012
CLAES OLDENBURG: THE SIXTIES - WIEN, MUMOK - Katalog hrsg. von Achim Hochdörfer & Barbara Schröder. Wien/Köln 2012. Beitr. von Ann Temkin, Gregor Stemmrich, Benjamin H.D. Buchloh u.a. 4to. 320 S. mit 350 (247 farb.) teils ganzseit. Abb., Ausst'verz., Bibliographie, Filmographie, Ln. - Text in dt. Sprache.

Bestell-Nr: 1473503

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Der Katalog zur Ausstellung - Wien, Köln, Bilbao, MoMA New York, Minneapolis - ist in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden und bietet einen umfangreichen Überblick von den Street-Installations (Graffiti) über die Konsumartikel von The Store bis zu den gigantischen Skulpturen im öffentlichen Raum mit zahlreichen, bisher nicht publizierten Arbeiten und Dokumenten. Benjamin Buchholz stellt in einem langen Essay Ray Gun und das Mouse Museum vor - eine sehr kompakte Monographie voller neuer Informationen.

Claes Oldenburg, geboren 1928 in Stockholm, amerikanischer Pionier von Pop Art und Happening, wird erstmals mit seinen bahnbrechenden Werken der frühen und späten 60er Jahre des 20. Jahrhunderts vorgestellt. Aus einer zeitlichen Distanz von einem halben Jahrhundert unternimmt es der Kurator und Kunsthistoriker Achim Hochdörfer, das Werk Oldenburgs und seinen inspirierenden Beitrag zur Gegenwartskunst neu zu analysieren und in einer umfassenden Auswahl von Objekten, Zeichnungen, Skulpturen, Maquetten, Notizen und Photographien dem Publikum vorzustellen. Reich bebildert und mit einer Fülle bisher unveröffentlichten Materials glänzt das Begleitbuch zur Ausstellung, für das Branden W. Joseph, Ann Temkin, Gregor Stemmrich, Benjamin H.D. Buchloh, Maartje Oldenburg und Achim Hochdörfer erhellende Essays über den Künstler und seine Welt verfasst haben. Sie bilden das Werk Claes Oldenburgs in seiner multimedialen Dimension ab, erläutern seine Entwicklung und bieten überraschende Einblickein den konzeptuellen Prozess seiner Genese. Oldenburgs Faszination für Alltagsobjekte hat ihn zu einem Mitbegründer der Pop Art werden lassen. Seine einfache farbig-plastische Gestaltung, die zunächst der Tradition des Expressionismus folgt, hat ihn berühmt gemacht. Und mit der Übertragung in märchenhafte und theatra lische Größendimensionen hat er den Surrealismus der Dinge genauso zu steigern gewusst, wie durch die Auf lösung ihrer Festigkeit in seinen sogenannten "Soft-sculptures" - den weichen Skulpturen. Alice im Wunderland lässt ebenso grüßen wie die Traumbilder von Salvador Dalí.

Titel zum Thema:
Künstler Zeitgenossen  Oldenburg, Claes  Xbilbao  Xköln  Xminneapolis  Xnewyork  Xwien
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