Pechstein: Werkverzeichnis der Ölgemälde
Bd.1: von 1894 bis 1916. Bd 2: von 1917 bis 1954
Aya Soika
11/2011
PECHSTEIN, MAX - Soika, Aya.
Das Werkverzeichnis der Ölgemälde. Bd. 1: 1905-1918 / Bd. 2: 1919-1954. 2 Bde. München 2011. 4to. 1188 S. mit 1877 (1340 farb., teils ganzseit.) Abb., Ausst'verz., Bibliographie, Chronologie, Filmographie, Hln. in Schuber.
Bestell-Nr: 1449281
EUR 398,00
in den Warenkorb
Das zweibändige Werkverzeichnis ermöglicht erstmals einen umfassenden Blick auf das malerische Gesamtwerk Max Pechsteins, insgesamt 1250 Ölgemälde, darunter zahlreiche bisher unpublizierte Werke. Die Dokumentation der Gemälde ist mit umfassenden Ausstellungs-, Literatur- und Provenienzangaben versehen. Eine biographische Übersicht skizziert den farbigen Lebensweg Pechsteins. Texte zu Pechsteins Aufenthaltsorten wie Nidden, Moritzburg, Leba, Italien und den Palau-Inseln sowie Beiträge zu Sammlern und öffentlichen Sammlungen liefern wertvolle Ergänzungen zur Dokumentation der Gemälde im Katalogteil.
Das zweibändige Werkverzeichnis ermöglicht erstmals einen umfassenden Blick auf das malerische Gesamtwerk Max Pechsteins, insgesamt 1250 Ölgemälde, darunter zahlreiche bisher unpublizierte Werke.
Dr. Aya Soika studierte Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, promovierte zur Künstlergemeinschaft "Brücke" in Cambridge und lehrt zur Zeit am European College of Liberal Arts in Berlin.
Max Pechstein war in den ersten Jahrzehnten des Zwanzigsten Jahrhunderts einer der prominentesten Vertreter der expressionistischen Avantgarde in Deutschland und wurde von vielen Kunstkritikern in den Jahren vor 1914 als der "Führer" der Künstlergemeinschaft "Die Brücke" bezeichnet. Tatsächlich nahm er innerhalb der "Brücke" eine Sonderstellung ein: 1906 stieß er als erfolgreicher Absolvent der Akademie zu der Gruppe, reiste 1907 nach Italien sowie für mehrere Monate nach Paris, und zog anschließend direkt nach Berlin, wo er 1910 einer der Mitbegründer der Neuen Sezession wurde. Pechstein erlebte den Ausbruch des Ersten Weltkrieges in der Südsee, gehörte in den Zwanzigerjahren zum Kunst-Establishment der Weimarer Republik und erlebte 1937 die Beschlagnahme seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen durch die Nationalsozialisten. Rund ein Viertel seiner Werke vermutlich liegt die tatsächliche Zahl weitaus höher - gilt als verschollen.
Die Dokumentation der Gemälde ist mit umfassenden Ausstellungs-, Literatur- und Provenienzangaben versehen. Eine biographische Übersicht skizziert den farbigen Lebensweg Pechsteins. Texte zu Pechsteins Aufenthaltsorten wie Nidden, Moritzburg, Leba, Italien und den Palau-Inseln sowie Beiträge zu Sammlern und öffentlichen Sammlungen liefern wertvolle Ergänzungen zur Dokumentation der Gemälde im Katalogteil.
Titel zum Thema:
Künstler 20.Jahrhundert Pechstein, Max Pechstein, Max; Werkverzeichnis Werkverzeichnisse