Picasso: IchundIchundIch
Katalog zur Ausstellung: Museum Ludwig, Köln.2011/2012
10/2011
PICASSO, PABLO - KÖLN, MUSEUM LUDWIG -
IchundIchundIch. Picasso im Fotoporträt. Katalog hrsg. von Kerstin Stremmel. Köln/Malága 2011/12. Beitr. von Pierre Daix u.a. 272 S. mit 304 (32 farb.) teils ganzseit. Abb., Bibliographie, Index, Kurzbiographien, Ppbd.
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Fast alle großen Portraitisten des 20. Jahrhunderts haben Pablo Picasso photographiert, darunter Cecil Beaton, Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Man Ray, Irving Penn oder Lee Miller. Der Künstler gehörte zu den meistphotographierten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts, was inszenierte Portraits, klassische Sitzungen und Schnappschüsse dokumentieren. Der opulent bebilderte Band stellt erstmals die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen Picassos Wunsch nach kontrollierter Selbstdarstellung und den Ansprüchen und Vorstellungen der berühmten Photographen.
Pablo Picasso (1881-1973), spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer, war Wegbereiter und einer der wichtigsten Repräsentanten der modernen Malerei des zwanzigsten Jahrhunderts. Er siedelte 1904 nach Paris um, und nach dem Zweiten Weltkrieg zog er sich nach Südfrankreich zurück.Friederike Mayröcker, Jahrgang 1924, ist eine besessene Vielschreiberin und Sprach-Experimentiererin, die mit den Methoden der freien Assoziation und der surrealistischen Collage arbeitet und deren dichterisches Werk über 80 Bände umfasst. 2009 wurde sie mit dem Hermann-Lenz-Preis geehrt, im Jahr 2010 wird ihr der Horst-Bienek-Preis für Lyrik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen.
Fast alle großen Porträtisten des 20. Jahrhunderts haben Pablo Picasso fotografiert, darunter Cecil Beaton, Henri Cartier-Bresson, Robert Doisneau, Man Ray, Irving Penn oder Lee Miller. Er gehörte zu den meist fotografierten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts, was inszenierte Porträts, klassische Sitzungen und Schnappschüsse dokumentieren.
Der opulent bebilderte Band stellt erstmals die Frage nach dem Spannungsverhältnis zwischen Picassos Wunsch nach kontrollierter Selbstdarstellung und den Ansprüchen und Vorstellungen der berühmten Fotografen. An Picassos Beispiel wird untersucht, welche Rolle das Künstlerporträt für die Mythenbildung hat: Die Fotografen arbeiteten teilweise in Picassos Auftrag, waren oft mit ihm befreundet, sahen sich aber zugleich als autonome Bildkünstler. Nicht zuletzt wird untersucht, ob und in welchem Maß sich die jeweils eigene fotografische Bildsprache gegen die dominierende Präsenz des Jahrhundertkünstlers durchzusetzen vermochte. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3199-7)
Mit Arbeiten von (Auswahl):
Rogi André, Cecil Beaton, Bill Brandt, Brassaï, Réné Burri, Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Denise Colomb, Lucien Clergue, Jean Cocteau, Robert Doisneau, David Duncan Douglas, Jaques-Henri Lartigue, Herbert List, Dora Maar, Willy Maywald, Gjon Mili, Lee Miller, Arnold Newman, Roberto Otero, Irving Penn, Edward Quinn, Man Ray, Gotthard Schuh, Michel Sima,
André Villiers
Ausstellung: Museum Ludwig, Köln 23.9.2011 -16.1.2012
Kongeniale Porträts oder inszenierte Mythisierung weltberühmte Künstlerfotografen sehen Picasso
Ein furioser Bilderreigen mit rund 200 Fotos aus über fünf Jahrzehnten
Titel zum Thema:
Ausstellungskataloge; Fotografie Foto-Portraits Köln; Museen Künstler 20.Jahrhundert Museum Ludwig Köln Picasso, Pablo Porträtfotografie Xköln