Raster und Fadenkreuz
Kritik und künstlerische Untersuchungen einer Medientechnik
6/2009
RASTER UND FADENKREUZ. Zur Musterung von Verbrechen. Kritik und künstlerische Untersuchungen einer Medientechnik. Hrsg. von Andrea Sick, Katharina Hinsberg & Dorothea Mink. Bielefeld 2009. 184 S. mit 50 Abb., brosch.
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Raster durchmessen architektonische Räume, Stadträume, Datenräume und Körperräume, verschlucken dabei die Perspektive zugunsten aller möglichen Perspektiven - ermöglichen ein Überall und Nirgends. Das Fadenkreuz hingegen - selbst auch Teil des Rasters - fokussiert. Beide - Raster und Fadenkreuz - strukturieren die Wahrnehmung, indem sie parzellieren und regulieren, schweifen und mustern. Insofern dienen sie auch zur Konstitution von Identifikation, zur Normierung und zur Orientierung.
Die Techniken des Rasterns bilden in diesem Buch den Ausgangspunkt für Musterungen von »Verbrechen«. Texte, Konzepte, Versuchsanordnungen, Zeichenraster und Handlungsanweisungen untersuchen und diskutieren historische und aktuelle Aspekte dieser Medientechnik.
Raster durchmessen architektonische Räume, Stadträume, Datenräume und Körperräume, verschlucken dabei die Perspektive zugunsten aller möglichen Perspektiven - ermöglichen ein Überall und Nirgends. Das Fadenkreuz hingegen - selbst auch Teil des Rasters - fokussiert. Beide - Raster und Fadenkreuz - strukturieren die Wahrnehmung, indem sie parzellieren und regulieren, schweifen und mustern. Insofern dienen sie auch zur Konstitution von Identifikation, zur Normierung und zur Orientierung. Die Techniken des Rasterns bilden in diesem Buch den Ausgangspunkt für Musterungen von "Verbrechen". Texte, Konzepte, Versuchsanordnungen, Zeichenraster und Handlungsanweisungen untersuchen und diskutieren historische und aktuelle Aspekte dieser Medientechnik.
Titel zum Thema:
Medientechnik Medientheorie Rastergraphik Zeichnen