Römische Bäder und Charlottenhof im Park von Sanssouci
Hrsg.: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
1/2012
Königliche Schlösser in Berlin, Potsdam und Brandenburg
2012. 32 S. m. 24 meist farb. Abb. 17 cm
EUR 5,95
Kronprinz Friedrich Wilhelm (III.) ließ 1826 zunächst Schloss Charlottenhof und im Anschluss die Römischen Bäder nach eigenen und den Entwürfen Karl Friedrich Schinkels erbauen. Auf den Grundmauern eines alten Gutshauses steht das kleine Schloss, welches namentlich auf die frühere Besitzerin Charlotte von Gentzkow zurückgeht. Im klassizistischen Villenstil erbaut, finden sich darin zehn bürgerlich, jedoch thematisch unterschiedlich eingerichtete Wohnräume mit originalem Mobiliar. Die Außenanlage nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten oblag der Gestaltung Peter Joseph Lennés, der diesen Teil geschickt mit dem alten Park Sanssouci verband. Die Bäder unweit Charlottenhofs, die nie als solche genutzt wurden, sind eine weitere Reminiszenz des Kronprinzen an das geliebte Italien. Das asymmetrische Bauensemble, bestehend aus Atrium mit Wandmalereien pompejanischen Vorbilds, Arkaden, Tempel und künstlich angelegtem Teich, bildet eine in sich geschlossene Welt.
Schloss Charlottenhof und die Römischen Bäder, beides nach Entwürfen Schinkels für den Kronprinzen Friedrich Wilhelm entstanden, gehen auf die Architekturen römisch-italienischer Villen und Bäder zurück. Das Ensemble im Süden von Park Sanssouci entspricht ganz und gar dem vielzitierten »Preußischen Arkadien«.
Titel zum Thema:
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