Souveränität
Theoretische und ideengeschichtliche Reflexionen
7/2010
Hrsg. v. Samuel Salzborn u. Rüdiger Voigt
Staatsdiskurse Bd.10
2010. 200 S.
EUR 37,00
in den Warenkorb
Samuel Salzborn studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaft an der Universität Hannover. Er ist Lehrbeauftragter und Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Giessen sowie Mitglied des Zentrums für Konfliktforschung der Universität Marburg.Prof. Dr. Rüdiger Voigt ist Direktor des Instituts für Staatswissenschaften der Universität der Bundeswehr München.
Souveränität wurde lange als "Unwort" verstanden, das man durch Nichtbeachtung strafte. Erst allmählich gerät dieses Thema wieder ins Blickfeld der Rechts- und Sozialwissenschaften. Vor der deutschen Wiedervereinigung täuschte man sich gern über den Status eines teilsouveränen Staates hinweg. Die Europaeuphorie ließ viele Deutsche glauben, dass an die Stelle des souveränen Nationalstaates ein "kosmopolitisches Europa" treten könnte.
In drei Teilen analysieren HistorikerInnen, Rechts- und PolitikwissenschaftlerInnen die unterschiedlichen Aspekte, Ebenen und Perspektiven von Souveränität. Dabei gehen sie drei Themenkomplexen nach: Souveränität im historischen Kontext Souveränität und Ausnahmezustand Souveränität in der Kritik.
Die Antworten auf die spannenden Fragen der Souveränitätsdiskussion werden dabei unterschiedlich beantwortet. Dies soll der Ausgangspunkt für eine Diskussion sein, die gerade im Zeichen der permanenten Systemkrise dringlicher ist denn je.
Titel zum Thema:
Ideengeschichte Souveränität