Verlorene Leben, verlorene Bilder
Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde
Monika Tatzkow
1/2009
MÜLLER, MELISSA & MONIKA TATZKOW.
Verlorene Leben, verlorene Bilder. Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde. Beitr. von Thomas Blubacher & Gunnar Schnabel. München 2009. 4to. 249 S. mit 250 teils farb. Abb., Index, Ppbd.
Bestell-Nr: 1420826
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Melissa Müller, 1967 in Wien geboren, schreibt als freie Journalistin für deutschsprachige Kultur- und Nachrichtenmagazine. Ihr Buch "Das Mädchen Anne Frank" (Claassen 1998) erregte international großes Aufsehen und wurde 2000 mit Ben Kingsley und Hannah Taylor Gordon in den Hauptrollen verfilmt. Melissa Müller lebt in München.
Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jüdischem Privatbesitz. Seit 1945 bemühen sich Geschädigte und Erben um die Erstattung ihrer"verlorenen"Bilder - meist mit mäßigem Erfolg. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden Kaufpreise der Bilder berichten, geht es den Autorinnen Melissa Müller und Monika Tatzkow um die Menschen hinter den einstigen Sammlungen und um ihren künstlerischen Weitblick. In ausgewählten Biografien, die so außergewöhnlich und spannend sind, dass jede für sich ein Buch verdient, stellen sie bekannte und vergessene Sammler vor und geben tiefe Einblicke in die Problematik der Wiedergutmachung.
Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600.000 Kunstwerke aus jüdischem Privatbesitz. Seit 1945 bemühen sich Geschädigte und Erben um die Erstattung ihrer "verlorenen" Bilder. Dieses Buch zeigt in ausgewählten Biographien die Menschen hinter den einstigen Sammlungen und ihren künstlerischen Weitblick.
Titel zum Thema:
Enteignung (Nationalsozialismus) Enteignung (Nationalsozialismus); Biografie Judenverfolgung (Nationalsozialismus) Kunstsammler Kunstsammlungen Museologie-Raub