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Die Fragen der Bildwissenschaft
2/2012
VERWANDTE BILDER. Die Fragen der Bildwissenschaft. Hrsg. von Ingeborg Reichle, Steffen Siegel & Achim Spelten. Berlin 2007. 328 S. mit 55 Abb., brosch.
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Ingeborg Reichle, geboren1970, Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Soziologie und Archäologie. Mitbegründung und Leitung von "Prometheus." Seit 2004 Lehrbeauftragte an der Donau-Universität in Krems und am Hermann von Helmholtz Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität in Berlin.
Das, was wir "Bilder" nennen, ist keine sehr einheitliche Gemeinschaft. Aber trotzdem scheinen sie alle miteinander in Verbindung zu stehen. Ein Ölgemälde und ein Diagramm, ein Radarbild und eine Madonnenfigur, eine Landkarte und eine Mandelbrot-Menge erschließen sich uns auf sehr verschiedenen Wegen. Bildlichkeit ist kein Merkmal, das überall die gleiche Form annimmt und das überall auf gleiche Weise wahrnehmbar ist. Die Fragen der Bildwissenschaft richten sich daher nicht auf das Bild im Singular, sondern auf das weit gespannte Netz von Bildverwandtschaften, welches sie alle als eine Weltdes Sichtbaren zusammenhält.
Das, was wir ÈBilderÇ nennen, ist keine sehr einheitliche Gemeinschaft. Aber trotzdem scheinen sie alle miteinander in Verbindung zu stehen. Ein Ölgemälde und ein Diagramm, ein Radarbild und eine Madonnenfigur, eine Landkarte und eine Mandelbrot-Menge erschließen sich uns auf sehr verschiedenen Wegen. Bildlichkeit ist kein Merkmal, das überall die gleiche Form annimmt und das überall auf gleiche Weise wahrnehmbar ist. Die Fragen der Bildwissenschaft richten sich daher nicht auf das Bild im Singular, sondern auf das weit gespannte Netz von Bildverwandtschaften, welches sie alle als eine Welt des Sichtbaren zusammenhält.
Titel zum Thema:
Bild Bildwissenschaft Theorie Bildwissenschaft