Volksgemeinschaft, Täterschaft und Antisemitismus
Beiträge zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Nationalsozialismus und seiner Nachwirkungen
3/2011
Herausgegeben von Brunner, Markus; Lohl, Jan; Pohl, Rolf u. a.
Psyche und Gesellschaft
2011. 290 S. 210 mm
EUR 24,90
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Dieser Band versammelt Aufsätze, die sich aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen Perspektive sowohl mit den psychodynamischen Mechanismen der nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als auch mit den Versuchen ihrer Verarbeitung in der Nachkriegszeit auseinandersetzen.
Was machte die Idee der Volksgemeinschaft und den Antisemitismus für die Menschen im Nationalsozialismus so attraktiv? Wie wurden sie zu Tätern und Täterinnen? Wie wirken sich NS-Gefühlserbschaften noch in den nachfolgenden Generationen aus? Der Nationalsozialismus und seine gesellschaftlichen Nachwirkungen sind ohne eine sozialpsychologische Perspektive nicht zu verstehen. Dies erfordert die Berücksichtigung der subjektiven Dimension der Nachkriegsgesellschaft sowie der Brüche und Kontinuitäten nach 1945.
Der Band versammelt Aufsätze, die sich aus einer psychoanalytisch-sozialpsychologischen und geschlechtertheoretischen Perspektive sowohl mit den psychodynamischen Mechanismen der nationalsozialistischen Weltanschauung und Gewalt als auch mit den Versuchen ihrer psychischen Verarbeitung in der Nachkriegszeit auseinandersetzen.
Mit Beiträgen von Markus Brunner, Isabelle Hannemann, Sascha Howind, Jan Lohl, Rolf Pohl, Marc Schwietring und Sebastian Winter
Titel zum Thema:
Antisemitismus Nationalsozialismus (Ideologie) Politische Psychologie Psychoanalyse; Aufsätze/Essays Psychoanalyse, Geschichte Sozialpsychologie