Zeichnung als universelle Sprache: Slg. Bernatzik

Hugo A. Bernatzik Sammlung / Collection 1932 - 1937


10/2011
ZEICHNUNG ALS UNIVERSELLE SPRACHE. Werke aus Südostasien und Melanesien. Hugo A. Bernatzik Sammlung 1932-1937. Hrsg. von Doris Byer & Christian Reder. Beitr. von Manfred Faßler, Jacques Ivanoff, Elisabeth Samsonow u.a. Wien 2011. 4to. 357 S. mit 100 farb. ganzseit. Abb. sowie zahlr. Textabb., Ppbd. - Text in dt. & engl. Sprache.

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Doris Byer, Historikerin, Schriftstellerin. 1966 Mag. art., Hochschule für Angewandte Kunst; 1980-1986 Studium der Geschichte und Ethnologie, Universität Wien. 1996 interfakultative Habilitation für Historische Anthropologie. Forschung, Lehre und zahlreiche Publikationen zur Geschichte der Anthropologie, zu Rassismus, Migration und Wandel in postkolonialen Gesellschaften. Sie lebte und arbeitete in Jamaica, auf den Salomon-Inseln, in Marokko, Frankreich, Mali und Wien. Gegenwärtig erarbeitet sie die Geschichte einer afro-europäischen Familie über vier Generationen. Sie ist jüngste Tochter von Hugo A. Bernatzik.Christian Reder, Sozial- und Strukturforscher. Berater für Entwicklungsprojekte. Ordinarius für Kunst- und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst Wien. Zahlreiche Publikationen, u.a. Transfer Projekt Damaskus, 2003. Springer Wien New York.

Erstmalige Publikation von Zeichnungen aus Südostasien und Melanesien aus der Sammlung Hugo A. Bernatzik

Die originalgetreu reproduzierten Zeichnungen von Melanesiern sowie von Angehörigen ethnischer Minderheiten Südostasiens entstanden in den 1930er Jahren im Auftrag des damals berühmten Wiener Ethnologen und Publizisten Hugo A. Bernatzik (1997-1953). Es sind Arbeiten von singulärer und vielschichtiger Qualität. Die Texte vermitteln dazu erstmals pluridisziplinäre Interpretationsweisen keineswegs konkurrierend, sondern wechselweise befruchtend. Der Ethnologe Jacques Ivanoff geht von einer transkulturellen Dynamik von Ethnizität aus, vom Zwischenraum als Thema einer Regionalforschung; der Anthropologe Manfred Faßler widmet sich der Zeichnung als ein dem Menschen inhärentes Medium; und die Künstlerin und Philosophin Elisabeth von Samsonow analysiert die Beziehung zwischen dem leeren Blatt als reine Potenz und dem Choreographischen der Linie. Unvermittelt führen die Reflektionen über Zeichnung als universelle Sprache zu den grundsätzlichen Problemen der Erkenntnis des Menschen über den Menschen.Mit Beiträgen von / With contributions by Manfred Faßler, Jacques Ivanoff, Elisabeth von Samsonow

Die originalgetreu reproduzierten Zeichnungen von Melanesiern sowie von Angehörigen ethnischer Minderheiten Südostasiens entstanden in den 1930er Jahren im Auftrag des damals berühmten Wiener Ethnologen und Publizisten Hugo A. Bernatzik (1997-1953). Es sind Arbeiten von singulärer und vielschichtiger Qualität. Die Texte vermitteln dazu erstmals pluridisziplinäre Interpretationsweisen keineswegs konkurrierend, sondern wechselweise befruchtend.

Titel zum Thema:
Ae-Ozeanien:Slg.  Bernatzik, Hugo A., Sammlung  Melanesien; Völkerkunde  Südostasien, Kunst; Grafik/Zeichnung  Südostasien; Völkerkunde
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