Zwischen Oberammergau und Guillotine



Werner Spies

10/2011
SPIES, WERNER.

Zwischen Oberammergau und Guillotine. Berlin 2011. 222 S., Ppbd.


Bestell-Nr: 1463218

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Werner Spies, geboren 1937, leitete von 1997 bis 2000 als Direktor das Musee national d'art moderne et Centre de Creation industrielle im Centre Georges Pompidou in Paris und lehrte bis 2002 als Professor für die Kunst des 20. Jahrhunderts an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur Kunst des 20. Jahrhunderts, vor allem Standardwerke zu Pablo Picasso und Max Ernst. Für das Jahr 2005 bereitet er eine Max-Ernst-Retrospektive im Metropolitan Museum, New York, vor. Im Jahr 2010 erhält Werner Spies den Carlo-Schmid-Preis für sein Lebenswerk.

Was erwartet den Besucher in Oberammergau und was macht eine Guillotine im Museum? Werner Spies überrascht in diesem Band mit unkonventionellen Themen. Seinem aufmerksamen Blick entgehen gerade diejenigen Inszenierungen nicht, die ihr Material den "Abstellgleisen der Kunstgeschichte" entnehmen. Da, wo es zur Konfrontation von schöner Kunst und grausamer Wirklichkeit kommt, und dort, wo das populär verschrieene Spektakel Bezüge zur barocken Reliquienkunst ebenso wie zur Pop Art zeigt, liegen seine Herausforderungen.

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